There and back again: Zwei Reisen zu den Hobbits

Reisezeit: 21.07.2012 und 04.01.2013

 

"Neuseeland? Wieso gerade Neuseeland und nicht etwa Australien...oder Kanada... oder die so viel nähere Schweiz?

...diese Frage bekam ich vor Beginn meines Work & Travel-Jahres in Neuseeland häufig gestellt...

 

Meine Antwort war eine wohl eher rhetorische Frage:

"Hast du den Herrn der Ringe gesehen? - Genau deshalb will ich ans andere Ende der Welt..."

Die vielfältigen Landschaften in Jackson's Filmen faszinieren mich bis heute sehr und dazu gehörte zwar nicht nur, aber eben auch der künstlich angelegte Ort Hobbiton, welcher sich auf der Farm der mittlerweile steinreichen Familie Alexander, einige Kilometer außerhalb des Örtchens Matamata, befindet.

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"Der letzte Campervan" - oder Milford Sound und wieder zurück

Reisezeit: 19.10. - 20.10.2012

Erster Stopp: Eglinton Valley
Erster Stopp: Eglinton Valley

 

Eigentlich dürfte ich gerade kein Handynetz haben, das Internet würde 50$ (etwa 30€) pro 250MB kosten und ein Anruf nach Deutschland über das Festnetz (per Satelitentelefon- wie auch sonst?) würde 4 $ pro Minute kosten.

Aber mal der Reihe nach:
Gestern fuhr ich wie geplant per Bus von Te Anau gen Milford Sound:

Schon die Anreise war der absolute Wahnsinn, denn die Tour ist keine Überlandstrecke im Fernbus, sondern wird mit mehreren Stopps unterwegs betrieben, sodass man die wichtigsten Punkte auch ohne ein Busfenster vor der Nase betrachten kann.

 

Über eine 120 km lange Straße, die den einzigen Zu- und Ausweg in Richtung Miford Sound darstellt, kamen wir durch das Eglinton Valley fahrend den über 2000 m hohen Bergriesen im Fiordland  immer näher...

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Tahiti & Mo'orea - Zelten unter Palmen

Reisezeit: 06.01. - 14.01.2013

Das wars also mit Neuseeland...

 nach einem sehr lustigen letzten Abend im Verandahs Backpackers in Auckland ging es müde morgens um 5 aus dem Bett, zum Shuttle, an den Airport, durch die Kontrolle und somit hatte ich Neuseeland also offiziell verlassen,

komisches Gefühl…

 

 

Nach gut 5 Stunden landeten wir in Papeete, in dem Moment in dem man das Flugzeug und mit ihm die künstliche Klimaanlagenluft verlies lief ich gegen eine Wand aus tropischer Luft-

 wie atmen die hier denn? die Luft ist ja heiß und zusätzlich noch extrem feucht…

Nach ein paar Minuten hat man sich aber daran gewöhnt!
In der Ankunftshalle wurde man von 2 (stereotypisch) dicken Polynesiern mit Ukulelenmusik und Südseegesang begrüßt, die Tänzerin dazu gab es natürlich auch.

 Was ich bis dahin nicht so wirklich bedacht hatte ist, dass es auch in Tahiti mehrere Jahreszeiten gibt- in meinem Fall hieß diese Zeit Regenzeit, was im Endeffekt aber weniger schlimm war als es sich anhört!
Keine Sintflut oder ähnliches, aber einen halben Tag am Stück (oft zum Glück eher die Nacht über) hat es des öfteren durchgeregnet.

Vom Strand, der ziemlich genau gegenüber der Unterkunft liegt kann man gen Mo’orea rüber schauen, für eine Entfernung von 15km ist die Insel doch recht gut sichtbar ist, 

nicht zuletzt durch ihre großen Berge...

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Mit dem Indian Pacific in 3 Tagen quer durch den Roten Kontinent......und dann den selben Weg zurück

Reisezeit: 14.11. - 22.11.2012

1. Tag. Lasset den Wahnsinn beginnen

 

Mittwoch, 11 Uhr- 4 Stunden vor Abfahrt:

Ein unbekannter Backpacker steht am Bahngleis, weil er die Einfahrt des Indian Pacific, der Zug, der für die nächsten 3 Tage sein "zuhause" sein wird, miterleben will.

Kurz vor dem Bahnhof wird der Riese getrennt -da er für die Bahngleise mit seinen über 600 Metern Länge zu lang ist-

und fährt nun auf 2 Gleisen gleichzeitig ein.

Die Angestellten und die Gäste verlassen besagten Zug und schauen verwundert:

 

Was macht dieser arme Irre da, der scheinbar 4 Stunden vor Abfahrt schon auf den Zug wartet?

 

Naja, die Einfahrt wollte ich nicht verpassen, da ich die nächsten Male wo der Zug in einen Bahnhof einfährt selbst an Bord sein werde.

Erst mal was essen gehen und dann ab zum Check-in.

Einen Tag vor der Fahrt habe ich in einem neuen Bericht gelesen, dass die Gewichtsordnungen für das Gepäck praktisch keinen Mitarbeiter interessieren, wodurch ich neben dem erlaubten kleinen Rucksack noch eine randvolle Kühltasche und einen doch etwas ausladenden Backpack mit ins "Handgepäck" nehme.

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Die Blue Mountains: "So wie der Grand Canyon, nur mit Bäumen..."

Reisezeit: 10.11. - 13.11.2012

Tuten Gag,

 

die 3 Tage in Katoomba- in den Blue Mountains - sind rum und sie waren einfach herrlich.

Angekommen bin ich mit dem Zug- im Vergleich zu Neuseeland mal ganz ohne Zeitstress, da kein Fernbus zu bekommen ist, sondern ein Zug, der stündlich fährt- Luxus pur!

 

Am ersten Tag ging es mit 2 Hostel-Mitbewohnern an den Echo Point (quasi direkt vor der Haustür),

von wo aus man die Felsformation der 3 Sisters sehen kann.

Weiter zu den Sisters selbst und von dort über den Giant Staircase (Eine Treppe von 900 Stufen, teils in den Fels gemeißelt, teils Metalltreppen) hinunter in den „Urwald“.

 

Anschließend über den Waldboden und dann ein paar Kilometer weiter eine andere Treppe, die in Abschnitten an einem Wasserfall entlang geht, wieder hoch.

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